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Ein besonderer Moment war dabei sicherlich die Namensgebung der kleinsten Anlage, der K10. Diese erhielt den Namen einer Pionierin des Damenskispringens, die eng mit dem VSC Klingenthal e.V. verbunden ist, Ulrike Gräßler. In ihrer Ansprache zur Weihe kämpfte die Skisprung Vizeweltmeisterin hörbar mit den Tränen.
Aber auch die anderen Nachwuchsschanzen tragen nun die Namen großer Skilegenden. So heißt die K15 Anlage künftig Heinz-Wosipiwo-Schanze, die K24 Anlage wurde nach Henry Glaß benannt und die größte der vier Schanzen, die K40, trägt nun den Namen von Klaus Ostwald. Die beiden großen Vogtlandschanzen werden ihre Namen in einem eigenen, würdigen Rahmen erhalten. Die Namensgebung am Samstag stand bewusst ganz im Zeichen der neu errichteten Anlagen für den Nachwuchs.
„Wir wollten damit die erfolgreichsten Klingenthaler Sportlerinnen und Sportler der letzten Jahrzehnte, ausgezeichnet mit WM und Olympiamedaillen, für ihre Leistungen ehren“, erklärte der Geschäftsführer des VSC Klingenthal, Alexander Ziron.
Neben dem Landrat des Vogtlandkreises, Thomas Hennig, und der Oberbürgermeisterin der Stadt Klingenthal, Judith Sandner, zeigte sich vor allem ein Mann begeistert und stolz über das, was man gemeinsam in Klingenthal geschaffen hat, der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Michael Kretschmer.
„Wir wollen Sportland sein! Wir wollen jungen Menschen die Möglichkeit geben, in diesen tollen Infrastrukturen zu trainieren, starke Leistungen zu bringen und vielleicht eines Tages Olympiasieger zu werden“, so Kretschmer.
Nach rund drei Jahren Bauzeit wurden die Nachwuchsschanzen in Mühlleithen fertiggestellt. An jenem Ort, an dem Skisportlerinnen und Skisportler bereits seit den 1930er Jahren ihre ersten Schritte im Skispringen und in der Nordischen Kombination machen.
Der Bau entstand im Rahmen des Förderprojekts „Brücken in die Zukunft“ des Freistaates Sachsen. Insgesamt wurden dafür 1,7 Millionen Euro investiert.


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